Nocherner Dorfmusikanten pflanzen Reben mit Frank Puchtler

Wenn ein Verein ein Jubiläum feiert, dann kommen Gäste und Gratulanten oft mit großen Päckchen oder prall gefüllten Umschlägen. Ein Geschenk der anderen Art hatte der Landtagsabgeordnete Frank Puchtler für die Nocherner Dorfmusikanten bei ihrem Jubiläum im vergangenen Jahr im Gepäck: einen Baum. Doch wie es sich für eine Weinbaugemeinde gehört, wurde aus einem Baum vier Reben, die jetzt am Eingang zum Rabenacksteig gepflanzt wurden.

Die Nocherner Dorfmusikanten sind weit über die Grenzen ihrer Heimatgemeinde hinaus bekannt und haben im gesamten Rhein-Lahn-Kreis Freunde und Fans. Im vergangenen Jahr haben die Musikanten ihren 25. Geburtstag feiern können. Mit viel Engagement und Einsatz hatten sie 2009 ein mehrtägiges Fest auf die Beine gestellt und konnten zahlreiche Gäste begrüßen. Zu diesen Gästen gehörte auch Frank Puchtler, der jetzt wieder vom Vorsitzenden Friedhelm Oppenhäuser in Nochern begrüßt werden konnte, um dabei zu sein, wenn die Dorfmusikanten sein Geschenk pflanzten. Als kleines Dankeschön überreichten die Dorfmusikanten dem Abgeordneten eine Mütze mit dem Logo des Vereins. Erfreut über die gemeinsame Initiative von Puchtler und den Dorfmusikanten zeigte sich auch die Ortsgemeinde, die durch Bürgermeister Gerhard Beilstein und den Ersten Beigeordneten Carsten Göller vertreten war.

Einen Tag nach der traditionellen Bewirtung der Zuschauer von „Rhein in Flammen“ im Nocherner Weinberg hatten die Dorfmusikanten zur Pflanzaktion eingeladen. Die vier Rebstöcke wurden am Eingang des von der Ortsgemeinde Nochern gebauten Klettersteigs, dem Rabenacksteig, gepflanzt und sie sollen in einigen Jahren einen Torbogen am Eingang des Pfades bilden.

 

Tour nach Nocher (Luxemburg) 2009

Mit Musik im Gepäck nach Nocher / Luxemburg vom 6. bis 8. Juli 2008

Nachdem bereits im Frühjahr 2007 eine erste Nocherner Abordnung Nocher in Luxemburg erkundet hatte, machten sich im Juli 2007 die Nocherner Dorfmusikanten auf den Weg zu den neuen Freunden.

Unter der Organisation von Friedhelm Oppenhäuser ging es auf die Fahrt nach Luxemburg und 3 Tage später waren sich alle Teilnehmer einig: Die Fahrt war spitze! Nach einem herzlichen Empfang bei der Gemeinde am Freitag Nachmittag durften die Musikanten am Abend die mitgebrachte Musik aus dem Gepäck holen und beim Minenfest für Stimmung sorgen. Der Samstag stand ganz im Zeichen der Gastfreundschaft. Auf dem Programm stand ein Besuch der Brauerei Simon im benachbarten Wiltz. Neben dem bekannten Pils, konnte dort auch Dinkelbier und Champagnerbier gekostet werden. Einige Proben wurden dann auch mit nach Hause genommen. Der Samstag wurde mit dem Besuch eines Musikfestes in Dahl abgeschlossen. Dahl gehört wie Nocher zu Großgemeinde Goesdorf.

Am Sonntag Morgen hatten die Dorfmusikanten dann ihren zweiten Auftritt in Luxemburg. Pünktlich zum Frühschoppen des Minenfestes spielte die Truppe um Dirigent Werner Hilgert auf. Neben der Musik konnte man auf der Veranstaltung auch einen Blick in die ehemalige Mine der Gemeinde werfen. Vor der Abfahrt ließ man den Sonntag gemütlich auf dem Fest ausklingen.

Am Sonntag Morgen hatten die Dorfmusikanten dann ihren zweiten Auftritt in Luxemburg. Pünktlich zum Frühschoppen des Minenfestes spielte die Truppe um Dirigent Werner Hilgert auf. Neben der Musik konnte man auf der Veranstaltung auch einen Blick in die ehemalige Mine der Gemeinde werfen. Vor der Abfahrt ließ man den Sonntag gemütlich auf dem Fest ausklingen.

Weitere Informationen zur Partnerschaft erhalten Sie beim Heimat- und Kulturverein Nochern (Vorsitzender: Gerhard Beilstein, Geschäftsführer: Günter Strack), per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann. oder direkt auf www.nochern.de.

 

 

"Reiseleiter" Friedhelm Oppenhäuser bedankte sich beim gastgebenden Bürgermeister Arthur Schockmel

 

Die Nocherner Dorfmusikanten und Fans am Freundschaftsbaum in Nocher Weitere Eindrücke der dreitägigen Tour finden sie hier.

 

 

Konzerterlös kommt krebskranken Kinder zugute

RZ, Foto: Elisabeth Hofmann

Genau 1514,60 Mark konnte Helma Kutzner von der Elterninitiative krebskranker Kinder, Krankenhaus Kemperhof, Koblenz, in Empfang nehmen.Der Erlös setzt sich aus dem Spiel der Nocherner Dorfmusikanten beim Weihnachtskonzert auf dem Dorfplatz, Glühweinverkauf und weiteren Spenden zusammen. Die Musiker haben sich nunmehr schon zum siebten Mal für die Elterninitiative eingesetzt. Die Scheckübergabe erfolgte jetzt bei der Jahreshauptversammlung der Nocherner Dorfmusikanten im Gasthaus "Erholung". (eh)

 

 

Beim Kirchweih-Fest fing alles an

RZ 1994, Foto: Elisabeth Hofmann

 

Mit einem "Wochenende voller Blasmusik" feierten die "Nocherner Dorfmusikanten" ihr zehnjähriges Bestehen in der Sporthalle.

"Nocherner Dorfmusikanten" feierten ihr zehnjähriges Bestehen

NOCHERN. RED. Mit dem "Festruf", speziell für diesen Abend einstudiert, begrüßten die "Nocherner Dorfmusikanten" ihre Gäste in der Sporthalle. Ein "ganzes Wochenende voller Blasmusik" nahm damit seinen Anfang. Grund zum Feiern war das zehnjährige Bestehen der Musiker-Gruppe. "Am Kirchweih-Montag, am 1. Oktober 1984", erinnerte sich Friedhelm Oppenhäuser, selbst mit von der Partie, in seiner Festrede, "wollten drei junge Männer gegen Abend etwas zur Stimmung beitragen. Sie suchten nach Musikinstrumenten, um so einen gemütlichen Abschluss der Kirchweih zu feiern." Und sie wurden fündig: Wilfried Nocher, Günter Lauck und Werner Hilgert kramten Tuba, Akkordeon und Mundharmonika hervor und nach kurzer Zeit konnte es im Gasthaus "Erholung" mit dem ersten, ungeplanten Auftritt losgehen. Durch dieses spontane musikalische Fest kam Stimmung auf, und sofort entschlossen sich drei Gäste, die Musiker zu fördern. Sie eröffneten am Eingang der Gaststätte eine Eintrittskasse. "Dies sollte der Grundstock sein für das Entstehen der ´´Original Nocherner Dorfmusikanten`` und später der ´´Nocherner Dorfmusikanten``", so Oppenhäuser. Nach diesem Erfolg entstand kurz danach die Idee, eine kleine Unterhaltungskapelle, jedoch nur für Auftritte in Nochern, zu gründen. Zwei weitere Musiker kamen hinzu und so konnte am 10. Dezember 1984 der erste öffentliche Auftritt mit einer Fünf-Mann-Kapelle erfolgen. Dass sich in den nachfolgenden Jahren die musikalischen Darbieten der Gruppe positiv entwickelt haben, konnten die Gäste während des Festabends feststellen.

Einen Namen gemacht

Beim Fastnachtsumzug am 19. Februar 1985 beteiligten sich zum ersten Mal die Nocherner Dorfmusikanten mit insgesamt sieben Musikern. Durch die Unterstützung der befreundeten Musikkapellen aus Bornich, Lorchhausen und Miehlen, sowie einigen interessierten Musikern aus dem heimischen Raum wie Prath, Bogel, Ransel, vergrößerte sich die Kapelle bis auf zur Zeit 16 Musiker und gab sich den Namen "Nocherner Dorfmusikanten". Es wurden feste Übungsstunden eingerichtet, um das bestehende Repertoire allmählich auszubauen. Auch der Vorsatz, nur innerhalb der Gemeinde Nochern aufzutreten, wurde verworfen. Auch andereGemeinden luden die Musiker zu Frühschoppen-Konzerten ein. "Dies war für uns der Beweis, dass wir mit unserer Art Blasmusik bei den Zuhörern ankommen", urteilte Oppenhäuser. Und das, obwohl alle Stücke in Eigeninitiative einstudiert werden, d. h., es ist kein Musiklehrer oder Fachmann dabei behilflich. "Wir versuchen, so gut es geht, uns alles selbst beizubringen." Nachdem die Musikanten auch einige Jahre ohne Dirigent auskommen mussten - an den Instrumenten wurde jeder Mann gebraucht - hat nun Werner Hilgert diese Aufgabe übernommen. Inzwischen - und darin waren sich alle Festgäste einig - haben sich die "Nocherner Dorfmusikanten" in der näheren und weiteren Umgebung einen Namen gemacht. Zum festen Jahresprogramm gehört unter anderem ein Weihnachtskonzert für einen sozialen Zweck. Und zur Tournee starteten die "Nocherner" auch schon: Während einer Reise nach East Northamptonshire, der englischen Partnergemeinde der VG Loreley, fanden sie mit ihrer Musik viele Freunde.

 

 

 

Patersberger Wehr feiert ganz groß

RZ-Ausgabe Bad Ems, Lahnstein: 30.06.2006 (Seite 35)

75. Jubiläum zwei Tage lang feiern - Schirmherr ist Landrat Günter Kern

Im kleinen Kreis hatte die Freiwillige Feuerwehr Patersberg Rückblick gehalten auf ihr 75-jähriges Bestehen. Dieses Ereignis wird jetzt am Wochenende ganz groß unter der Schirmherrschaft von Landrat Günter Kern gefeiert.

PATERSBERG. 75 Jahre Freiwillige Feuerwehr Patersberg: Dieses Jubiläum bestimmt am Samstag/Sonntag, 1./2. Juli, das Patersberger Dorfleben. Die Schirmherrschaft für dieses Fest hat Landrat Günter Kern übernommen.Die Feier beginnt am Samstag um 18 Uhr mit einem Festkommers in "Us gut Stubb". Mit dabei sind die singenden Feuerwehrmänner. Freunde der WM kommen auch auf ihre Kosten, eine Großleinwand macht es möglich. Der Sonntag wird um 10.30 Uhr mit einem Gottesdienst eröffnet, anschließend spielen die Nocherner Dorfmusikanten auf. Für jede Menge Abwechslung ist durch Kletterwand, Fahrsimulator, Gurtschlitten, Hüpfburg, Kinderschminken außerdem gesorgt.Bereits im April hatte die Feuerwehr mit historischen Fotos und Anekdoten Rückblick auf die vergangenen Jahrzehnte gehalten und dabei auch besinnliche Erinnerungen wachgerufen. Die bisherigen Wehrführer, beginnend mit Heinrich Papst (1931-1945) bis Paul-Erich Fuchs (1991-2004) waren den Patersbergern noch in guter Erinnerung, und jeder wusste zu diesen Männern einiges zu berichten.
Seit 2004 führt Bernd Rammersbach als Wehrführer zusammen mit seinem Stellvertreter Rüdiger Hehner die Feuerwehr, die heute 22 Aktive zählt, darunter inzwischen auch vier Wehrfrauen.
Vier weibliche Jugendliche gibt es auch in der 22-köpfigen Jugendfeuerwehr, um die sich Jugendwart Klaus Jacoby kümmert. Es geht ihm aber dabei nicht nur um die Nachwuchsförderung und -ausbildung, denn der Altersdurchschnitt bei den Aktiven liegt immerhin bei über 40 Jahren, sondern auch die Patersberger Jugendfeuerwehr leistet echte soziale Jugendarbeit. Teamgeist, Zusammengehörigkeit, Verantwortung stehen neben der fachlichen Ausbildung im Vordergrund. Im Interesse dieser Ziele haben sich auch Reichenberger Jugendliche in Patersberg eingereiht.
Vor 15 Jahren wurde die Jugendfeuerwehr gegründet. Dieser Geburtstag wird am 23. September gefeiert.
Klaus Jacoby hat aber noch eine weitere wichtige Aufgabe übernommen, nämlich den Vorsitz des Fördervereins, der außerhalb der originären Feuerwehraufgaben wie Brand- und Katastrophenschutzmaßnahmen, in geselligen Belangen der Wehr, aber auch zu ihrer Unterstützung in Beschaffungsfragen sehr aktiv ist. Auch Arbeiten innerhalb der Ortsgemeinde werden übernommen. Ortsbürgermeister Detlef Schweig freut sich sehr über die Patenschaft der Feuerwehr für den Bereich "Dreiburgenblick". Außerdem engagieren sich die Angehörigen der Feuerwehr beim jährlichen Umwelttag, am Einsammeln der Weihnachtsbäume, Fastnachtsveranstaltungen, Martinsumzug und "Rhein in Flammen". Vor größeren Schadensereignissen ist die Patersberger Wehr bislang verschont geblieben, wenn auch die Flutkatastrophe des Forstbachs im Jahr 1971 noch gut in Erinnerung ist.
Im Interesse einer schlagkräftigen Einheit bilden Patersberg und Reichenberg deshalb einen gemeinsamen Ausrückebereich. Aus dieser Gemeinsamkeit begründet sich auch die Zusammenlegung der Jugendfeuerwehren. (nos/öl)